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Auswertung

Wenn man sich die vielen verschiedenen Steckbriefe anschaut, die wir für dieses Portfolio erstellt haben, erkennt man schnell, wie besonders die Musikstadt Erfurt eigentlich ist. Wir haben bei unserer Untersuchung festgestellt, dass die Musik hier auf drei festen Beinen steht. Das erste Bein ist die ganz alte Tradition. In Gebäuden wie dem Erfurter Dom oder den Kirchen, in denen Johann Pachelbel und die Familie Bach gearbeitet haben, spürt man heute noch, wie wichtig Musik schon vor hunderten von Jahren für die Menschen war. Es ist beeindruckend, dass diese Orte immer noch existieren und die Musik von damals dort immer noch einen festen Platz hat. Das zeigt uns, dass Erfurt seine Wurzeln sehr pflegt und stolz auf diese berühmten Namen ist.
Das zweite Bein sind die vielen Gruppen und Vereine, in denen die Menschen heute gemeinsam Musik machen. Egal ob im großen Akademischen Orchester, in der Stadtharmonie oder im Fanfarenorchester – überall merkt man, dass Musik in Erfurt die Leute verbindet. Besonders die STÜBAphilharmonie hat uns gezeigt, dass man mit viel Leidenschaft und Freiwilligenarbeit etwas ganz Großes auf die Beine stellen kann, das über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Hier geht es nicht nur um die Noten, sondern vor allem um die Gemeinschaft und den Spaß am gemeinsamen Klang.
Das dritte Bein ist das moderne Erfurt, das wir bei Künstlern wie Clueso oder in Orten wie dem Museumskeller gefunden haben. Hier wird deutlich, dass die Stadt nicht in der Vergangenheit stehen geblieben ist. Es gibt Platz für neue Ideen, für Popmusik und für Bands wie NO_ONE.THEBAND, die ganz eigene Wege gehen und modernere Töne anschlagen. Diese Mischung aus uralten Orgeln und modernen Verstärkern macht die Stadt so lebendig. Es ist kein Widerspruch, morgens eine historische Kirche zu besuchen und abends ein Konzert in einem alternativen Kellerclub zu hören – in Erfurt gehört das einfach zusammen.